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11.01.2010
STOLL-Frontlader - Ausblick auf das Jahr 2010
STOLL blickt mit Optimismus auf das Jahr 2010
Das Jahr 2009 war für STOLL gekennzeichnet durch die Bewältigung großer Herausforderungen und die Durchführung notwendiger Veränderungen. Zum Jahresende 2008 gab es durch die Bestellung von Karsten Rewitz aus Dänemark einen Wechsel in der Geschäftsführung. Für das Jahr 2009 wurden ehrgeizige Ziele formuliert wie die Weiterentwicklungen im Produktbereich und die Umstrukturierung und Optimierung der Fertigungsabläufe. „Am Ende von 2009 können wir mit Zufriedenheit zurückblicken – denn die wichtigsten Ziele wurden erreicht“ erklärt dazu Karsten Rewitz.
Aus dem Bereich der Produktentwicklung gibt es Positives zu berichten. Das Ziel, die komplette Baureihe für die neue Frontlader-Generation FS und FZ produktionsreif zu machen und in den Markt einzuführen, ist gelungen. Diese Lader werden nach der Vorstellung auf der Agritechnica 2009 unter der Bezeichnung „Profi-Line“ vermarktet. Die Reaktionen auf diese Baureihe sind sowohl aus Sicht der Landwirte aber auch von unseren Handelspartnern in aller Welt uneingeschränkt positiv.
Ein weiterer Schritt zur Erschließung neuer – bisher von STOLL nicht bedienter Märkte – ist die Vorstellung und Markteinführung der „Compact-Line“-Frontlader. Das sind Lader, die speziell für kleinere Traktoren im Leistungsbereich von 15 bis 50 PS entwickelt wurden. „Schon wenige Monate nach Einführung können wir feststellen, dass diese Baureihe sehr gut am Markt angenommen wird. Wir werden unser Angebot in diesem Bereich weiter ausbauen mit dem Ziel, auch hier eine führende Position im Markt zu erreichen“ – erklärt dazu Karsten Rewitz.
Eine weitere Baureihe, die erstmalig auf der Agritechnica einem breiten Publikum vorgestellt wurde, mit der Bezeichnung „Eco-Line“ komplettiert nunmehr die drei STOLL-Frontlader-Baureihen. Die Lader dieser Baureihe sind gekennzeichnet durch einfachere Ausstattung, die einerseits die Basisanforderungen der Frontlader erfüllen, aber besonderes Augenmerk auf eine preisgünstige Ausführung legen. Das Motto lautet „preisgünstig – aber mit STOLL-Qualität“ und soll das STOLL-Angebot nach unten hin abrunden.
Zu einem Paket notwendiger Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Unternehmens STOLL zählen auch personelle Erneuerungen auf höchster Managerebene. Dazu gehören die Einstellung eines neuen kaufmännischen Gesamtleiters zur Optimierung der kaufmännischen Prozesse , eines international agierenden Einkaufsleiters, der verstärkt nach günstigeren Beschaffungmärkten sucht, und eines Lean-Managers mit der Aufgabe, die Fertigungsabläufe optimal zu koordinieren. Auch auf der Ebene der Mitarbeiter wurde in Ausbildung und Qualifizierung der Belegschaft investiert. „Hintergrund für all diese Maßnahmen ist, dass STOLL auch in Zukunft verstärkt auf Qualität in allen Ebenen setzen wird“ sagt dazu Karsten Rewitz.
Noch schnellere, bessere und fehlerfreie Auftragsabwicklung steht ganz oben auf der Liste der nächsten Ziele. Dazu hat STOLL in den Bereich EDV mit der Entwicklung einer speziellen Software investiert. Damit können unsere Vertriebspartner innerhalb weniger Minuten einen Frontlader komplett mit allen Ausstattungsdetails und Zubehör konfigurieren. Ziel ist eine uneingeschränkte Nutzung durch Handel und internationale Importeure für 2010.
Um auch in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit von Stoll zu erhalten und zu verbessern, werden verstärkt Maßnahmen in Richtung Beschaffung von Leistungen und Material aus kostengünstigen Ländern ergriffen. „Wir haben schon sehr gute Erfahrungen gemacht“ sagt Karsten Rewitz und betont „das Stoll nie ein Risiko oder Kompromisse bei der Erhaltung der STOLL-Qualität eingehen würde. STOLL ist seit vielen Jahren ISO 9001 zertifiziert. Wir haben in 2009 auch die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten erweitert und verbessert. Unsere Lieferanten sind wichtige Partner für uns und wir erwarten, dass sie unsere hohen Ansprüche uneingeschränkt erfüllen“.
STOLL hat drei Produktionsstandorte, das Hauptwerk in Lengede in Niedersachsen, eine Fertigungsstätte in Irxleben bei Magdeburg und eine Fertigungsstätte in Polen. Alle Werke werden einem permanenten Prozess der Fertigungsoptimierung unterzogen. Das größte Projekt dieser Art war die Reorganisation der Fertigung im Frontladerwerk in Lengede mit der völligen Neugestaltung der Abläufe nach dem Lean-Prinzip – ein international anerkanntes Verfahren zur Prozessoptimierung.
Auf der Absatzseite konnten die gesteckten Ziele – wie auch fast ausnahmslos bei der gesamten Landtechnikbranche – nicht erreicht werden. Ende 2008 wurden die ersten Anzeichen einer die gesamte Wirtschaft betreffenden Wirtschaftskrise deutlich. Auch die Landtechnikbranche wurde davon betroffen – besonders stark waren die Beeinträchtigungen im Bereich des Exportes. Notwendige Maßnahmen zur Stabilisierung dieser Situation wurden in 2009 getroffen durch erweiterte Vereinbarungen mit den STOLL OEM-Partnern, dem Landmaschinenhandel und internationalen Importeuren.
„Wir sehen der Zukunft mit Optimismus entgegen, wir durften eine Verbesserung im Auftragseingang feststellen, wir sind optimal aufgestellt und wir haben die Produkte, die die Landwirte heute und morgen nachfragen werden. Wir haben ein klares Profil und sind „der Frontlader Spezialist“ auf dem Markt“ stellt STOLL-Geschäftsführer Karsten Rewitz fest und freut sich, die Kunden auch in 2010 weltweit bedienen zu dürfen.